sebastian copeland’s

greenland

the last generation on ice

11.4. - 19.7.26

Sebastian Copeland ist ein preisgekrönter Fotograf, Polarforscher und Umweltschützer und zählt zu den bedeutendsten Abenteurern unserer Zeit. Nach seinen Anfängen als Mode- und Werbefotograf auf der Madison Avenue widmet er sich heute der Dokumentation bedrohter Lebensräume – insbesondere der Arktis. Auf Expeditionen unter extremen Bedingungen entstehen eindrucksvolle Porträts sowohl von Eisbergen als auch von der Inuit-Bevölkerung Grönlands, die von grosser Schönheit und zugleich von Vergänglichkeit zeugen.

Seit über 25 Jahren prägt Copeland die internationale Konservierung- und Kunstfotografie. Er wurde viermal von verschiedenen Institutionen zum Fotografen des Jahrs gewählt. Seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt und in renommierten Publikationen wie GEO, National Geographic, Vanity Fair oder The New York Times veröffentlicht. Er hat sechs Bücher zu den Polarregionen publiziert, wobei er auch ein gefragter Redner bei Institutionen wie den Vereinten Nationen, der COP21 in Paris oder TEDx ist Dabei beeindruckt besonders wie seine Fotografien entstanden sind: So leitete er 27 Polarexpeditionen und legte dabei über 12'000 km auf Skiern zurück. Unter anderem durchquerte er die Antarktis über 4’100 Kilometer von Küste zu Küste.

Auf seinen Reisen durch die Polarregionen ist Copeland extremen Bedingungen ausgesetzt – Gletscherspalten, Begegnungen mit Eisbären und Temperaturen von bis zu minus 60 Grad gehören zu seinem Alltag. Diese archaische und gewaltige Natur nimmt er bewusst in Kauf. Er versteht sich als Botschafter einer Welt von überwältigender Schönheit, die zugleich zunehmend bedroht ist.

Nur wenige Menschen erhalten Einblick in diese Zerbrechlichkeit. Umso grösser ist Copelands Anliegen, diese flüchtigen Momente fotografisch festzuhalten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. «Den Menschen zu helfen, sich in diese Welt zu verlieben», sagt Copeland, «ist ein Katalysator für den Wunsch, sie zu schützen.» Denn, «wenn die Natur spricht und wir nicht zuhören, lässt uns die Fotografie mit den Augen hören.»

Die Ausstellung im Haus der Fotografie widmet sich auf drei Stockwerken der grönländischen Arktis durch die Linse Copelands. 67 Fotografien sowie mehrere Filme eröffnen eindrucksvolle Perspektiven auf die Schönheit und Verletzlichkeit dieser einzigartigen Natur und ihrer Bewohner:innen. Copeland gelingt es, die Distanz zwischen der realen, vergänglichen Landschaft und der Wahrnehmung des Publikums zu überwinden. Seine Bilder ziehen die Betrachtenden in ihren Bann – sie berühren, faszinieren und bleiben nachhaltig im Gedächtnis. Der Kraft und Schönheit der Eiswelt Grönlands kann sich kaum jemand entziehen.

2024 erschien Copelands neues Buch The Arctic: A Darker Shade of White bei Rizzoli. Besuchen Sie uns im IPFO-Shop und entdecken Sie dieses Buch direkt vor Ort.

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