NIKITA TERYOSHiN

Photographer

  • 03.12.86 in Leningrad

  • aufgewachsen in St. Petersburg & Dortmund

  • lebt in Berlin, Deutschland

  • Deutsch / Englisch / Russisch

  • Bachelor of Arts in Fotografie an der Fachhochschule Dortmund

  • Mitglied im Burn my Eye Collective

  • Vertreten durch ARTCO Gallery

  • Dozent an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin seit 2024

  • Mitglied bei Fotobus e.V.

  • Mitglied bei Freelens e.V.

  • Gründer von pupupublishing

In Berlin lebend, wurde Nikita Teryoshin (*1986) in Leningrad, UdSSR geboren. Im Alter von 13 Jahren zog seine Familie nach Dortmund, Deutschland, wo er später einen Bachelor of Arts in Fotografie erwarb. Sein Vater, Vladimir Teryoshin, war Maler und Bühnenbildner am Theater und Fernsehen. Die Besuche bei seinem Vater am Arbeitsplatz, vollgestopft mit Requisiten und geheimnisvollen Dingen, hinterließen bei Nikita einen bleibenden Eindruck.

Seitdem interessiert er sich für die „Backstages“, die von Medien, Industrie oder Politik geschaffen werden. Auch die fotografische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Tier spielt eine große Rolle in seiner Arbeit.

2008, während seines Studiums, entdeckte er zunächst die Arbeiten und den Humor von Elliott Erwitt, später von Martin Parr und Lars Tunbjörk – und entwickelte eine Leidenschaft für die dokumentarische Fotografie.

Er schloss sein Studium mit dem Projekt „Hornloses Erbe“ (2014–2017) ab, das die matrixartige Welt moderner Milchkühe beleuchtet. „Animal Escape Plan“ (2021) zeigt Tiere, denen die Flucht aus dem Schlachthaus und das Überleben gelungen ist – nicht als Opfer, sondern als Helden. Sein jüngstes Projekt „Life Sentence“ beschäftigt sich mit den künstlichen Welten der Zoos.

Sein bisher umfangreichstes Projekt „Nothing Personal“ (2016–laufend) widmet sich dem globalen Waffenhandel. Es gewann den World Press Photo Award 2020 und wurde international ausgestellt und veröffentlicht. 2024 erschien sein erstes Buch „Nothing Personal – the back office of war“ bei GOST Books.

Zu seinen Kunden zählen u.a. ZEIT, Stern, Spiegel, New Yorker, NYT, GQ, 11Freunde, Bloomberg, SZ, Le Monde.

Seit 2020 betreibt er außerdem seinen eigenen kleinen Verlag pupupublishing. Er bezeichnet seine Genres als Street, Documentary und „Everyday Horror“ und ist Mitglied des Burn My Eye Fotokollektivs.

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