Luca Zanier (1966) ist italienischer Abstammung, geboren und aufgewachsen in Zürich (Schweiz). Nach seiner Ausbildung zum Fotografen arbeitete er als Assistent im In- und Ausland um danach sein eigenes Studio in Zürich zu gründen. Seit 1993 ist Zanier als freischaffender Fotograf mit den Schwerpunkten Landscapes, Stills und People sowie Reportagen und freie künstlerische Arbeiten tätig.

Seit 2000 wurden die Fotografien Zaniers in diversen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Unter anderem beteiligte sich Zanier an den Gruppenausstellungen «Descubrimientos PHE» in Madrid, dem Fotofestival «VoiesO » in Arles sowie dem Festival «Mois européen de la photographie» in Luxemburg. Einzelausstellungen fanden zum Beispiel in den Galerien «Primo Piano» in Neapel, «Le Magasin des Jouets» in Arles und der «Anzenberger Gallery» in Wien statt. 2016 nahm Zanier unter anderem an den Ausstellungen «Industria vitalis» in Shenyang (China), am «Kolga Tbilisi Photo Festival» in Tiflis Georgien und an der Ausstellung der «Swiss Design Awards» in Basel (Schweiz) teil.

Zanier hat Preise in Frankreich, Schweiz, Litauen und Russland gewonnen und erhielt 2010 eine «Honorable Mention» in der Review Santa Fe in New Mexico (USA). 2011 gewann er ausserdem den «Silver Award» des Prix de la Photographie Paris in der Kategorie «Fine Arts». 2012 erhielt er eine Auszeichnung von «Open Show Switzerland», 2016 ist er für die «Swiss Design Awards» und die «EWZ Selection» nominiert. Seine Arbeiten wurden in diversen Zeitungen und Magazinen veröffentlicht, zuletzt in «Esquire Magazine Russland», «Geo International», «British Journal of Photography», «Wired» und «Du – die Zeitschrift der Kultur». Sein erstes Buch mit dem Titel «Power Book» wurde 2012 im Benteli Verlag publiziert. Sein zweites Buch «Corridors of Power» erschien 2015 mit der grosszügigen Unterstützung der Robert F. Kennedy Human Rights Foundation Switzerland.

In seiner künstlerischen Arbeit interessiert sich Zanier insbesondere für den städtischen Raum und eröffnet mit seinen Bildern ungewohnte Perspektiven auf scheinbar bekannte Gegebenheiten. In der «Metropolitan»-Reihe beschäftigt sich Zanier mittels poetischer Nachtaufnahmen mit Zürich und anderen Städten. Im Projekt «Space and Energy» wirft der Fotograf einen Blick hinter die Fassaden der Energiebranche und macht die Innenräume von Atomanlagen, Ölschiffen, Kohlekraftwerken oder Staudämmen sichtbar. «Corridors of Power» zeigt politische Machtzentren in der ganzen Welt wie zum Beispiel den Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York, den Exekutivrat des Internationalen Fussballverbands FIFA oder den Hauptsitz des Französischen Gewerkschaftsbundes CGT.

Postproduction
Ferco Dregelyvari
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